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Nutzungseinschränkungen im Naherholungsgebiet bis 2022

Breitenauer See muss saniert werden

Der Breitenauer See bei Obersulm (Kreis Heilbronn) ist die größte Wasserfläche in Nordwürttemberg und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Aktuell wird das Wasser des Sees für Sanierungszwecke abgelassen. Wassersportaktivitäten sind voraussichtlich erst wieder Ende 2022 möglich.

Im Sommer ist der Breitenauer See mit seinen 40 Hektar Anlaufstelle vieler Erholungssuchenden. Das Einzugsgebiet reicht dabei bis nach Stuttgart. Beliebter Anlaufpunkt für Camper ist der 5-Sterne Campingpark Breitenauer See. Die Badesaison fällt 2021 allerdings aus. Die Besucher des Campingparks werden im Obersulmer Freibad schwimmen gehen müssen und auch weitere Wassersportaktivität sind erst Ende 2022 im See wieder möglich.

Hintergrund: Der Breitenauer See als Hochwasserrückhaltebecken muss nach dem Wassergesetz BW alle 10-20 Jahre einer vertieften Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Hierzu wurde früher als geplant bereits im Dezember 2020 mit dem kompletten Ablassen des Sees begonnen, damit anschließend alle sicherheitsrelevanten Anlagen untersucht und in Stand gesetzt werden können. Mittlerweile hat der See 80 Prozent seines Volumens eingebüßt.

Ursprünglich war diese Maßnahme für 2022/2023 vorgesehen gewesen, aber wegen der Corona-Pandemie und den sowieso zu erwartenden coronabedingten Beeinträchtigungen des Freizeit- und Badebetriebes wurde sie vorgezogen. Durch das Ablassen des Sees ist 2021 und 2022 im Naherholungsgebiet mit Nutzungseinschränkungen zu rechnen. Es soll bis Ende 2022 dauern, bis sich der Wasserpegel anschließend wieder normalisiert hat und der See für den Wassersport und zum Baden genutzt werden kann.

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