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Sauerland

St. Hubertus Schützen eröffnen Wohnmobil-Stellplatz in Brilon

Die St. Hubertus Schützen haben neben ihrer Schützenhalle in Brilon einen Wohnmobil-Stellplatz angelegt. Hier finden ab sofort bis zu zwölf Wohnmobile Platz. Die Initiative geht nach Berichten der Westfalenpost auf Ehrenvorstandsmitglied Johannes Becker zurück.

12 Parzellen für Wohnmobile unter 9 Meter

Auf die parzellierten Stellplätze auf Schotterrasen passen Wohnmobile, die kleiner als 9 Meter sind. Größere Wohnmobile können auf dem angrenzenden Parkplatz stehen. Pro Tag berechnen die Briloner St. Hubertus Schützen 10 Euro inklusive Entsorgung. Strom kostet 0,50 Euro/kwh, Wasser 1,- Euro/80 Liter oder 0,10 Euro/8 Liter, Kurzzeitparken 1 Euro/Std. WLAN ist gratis.

Für Gruppentreffen stehen nach Anmeldung separate Stellplätze und auch Gemeinschaftsräume mit Toiletten in der Schützenhalle zur Verfügung.

Der Platz ist mit vier Stromsäulen mit insgesamt 12 CEE-Steckdosen (jeweils mit 16 Ampere abgesichert) ausgestattet. Zudem stehen ein frostsicherer Frischwasserautomat, Versorgungs- und Entsorgungsanlagen für Kassettentoiletten und Grauwasser und Müllbehältnisse für Restmüll zur Verfügung. Der Wohnmobilstellplatz hat zudem eine Liegewiese und grenzt an ein kleines Wäldchen mit altem Baumbestand.

Reisemobil-Stellplatz mit hohem Freizeitwert

Der Stellplatz ist ganzjährig geöffnet außer zur Schützenfestzeit Ende Juni und bei großen Veranstaltungen. Dabei ist der neue Wohnmobil-Stellplatz zentral gelegen. Zur Stadtmitte und zum Hallenbad sind es 700 Meter, zum Supermarkt 150 Meter, Gasflaschentausch und Tiernahrung 200 Meter und zur nächsten Bushaltestelle 100 Meter.

An Freizeitaktivitäten bieten sich in Brilon unter anderem ein Altstadtrundgang, Wandern auf dem Rothaarsteig und dem Waldfeenpfad, Radfahren, Mountainbike-Touren, TrailGround Brilon, Schießsportanlage und Tennis, Golfplatz, Bogenschießanlage, Minigolf, Hallenbad mit Sauna und das Waldfreibad an.

Reisemobilisten garantieren Kommunen hohe Umsätze

Wie der Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD) errechnet hat, liegen Kommunen bei der Errichtung von Stellplätzen voll im Trend. Jetzt schon gibt es nach Verbandsangaben 7.000 Camping- und Stellplätze in Deutschland. Abgesehen von den Tourismusumsätzen für die Gemeinden selbst lohnt sich das Geschäft auch für die Betreiber. So erwirtschafteten 70.000 Beschäftigte einen Bruttoumsatz in Höhe von 12,6 Mrd. Euro. Die Zahl der Übernachtungen lag bei 44 Millionen.

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