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Erste Aktion des Vereins Wohnmobil für Klimaschutz

220 Bäume gepflanzt

Mit seiner Initiative hat Albert Märkl für viel Aufsehen gesorgt: Reisemobilisten leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, indem sie pro gefahrenem Kilometer spenden und damit das Pflanzen von Bäumen finanzieren. Die erste Aktion des Vereins ist jetzt abgeschlossen.

„Die von uns gespendeten 220 Bäume werden auf dem Gebiet eines abgestorbenen Fichtenbestandes einen artenreichen und klimarobusten Mischwald entstehen lassen und in den kommenden 100 Jahren viele Tonnen CO2 aus unserer Atmosphäre aufnehmen“, freut sich Albert Märkl, Vorsitzender des Vereins Wohnmobil für Klimaschutz. „Ein kleiner Wermutstropfen dabei ist, dass wir die Bäume nicht selbst pflanzen konnten, da die für den 21. März vorgesehene und vom Forstamt sehr gut vorbereitete Pflanzaktion wegen der Coronakrise abgesagt wurde.“ So hat das Forstamt Wetzlar die Bäume gepflanzt. Es war die erste Spenden- und Pflanzaktion des Ende 2019 gegründeten Vereins.

Dem haben sich mittlerweile 83 Wohnmobilisten und Camper aus acht Bundesländern und der Schweiz dem Verein angeschlossen. Nach eigenen Worten möchten sie die Leidenschaft für Reisen und Camping mit der Verantwortung für Natur und Klima verbinden. Sie bezahlen als Mitgliedsbeitrag einen Cent pro Kilometer pro Jahr, höchstens aber 100 Euro. Unterstützt werden sie von Bürstner und Concorde sowie dem Reisemobilcenter Rhein-Main-Odenwald in Otzberg/Hessen. Ohne diese Partner wäre die Spendensumme von 1.100 Euro für die 220 Bäume nach so kurzer Zeit nicht möglich gewesen. Der Verein möchte 2020 die Marke von 500 gespendeten und gepflanzten Bäumen erreichen.

Mehr zum Thema: Interview mit Albert Märkl zum Start des Vereins

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