Reiseveranstalter FTI stellt Führerscheininhabern der Klasse B weiterhin schwere Woghnmobile in vielen Ländern zur Verfügung. Der Veranstalter ermöglicht Mietern, uneingeschränkt Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika und Namibia anzumieten.

Ein Mitgliederrundschreiben des Deutschen ReiseVerbands hatte für Verunsicherung gesorgt. Darin hatte der DRV mitgeteilt, es könne für Führerscheininhaber der Klasse B, die nach dem 1. Januar 1999 ihre Fahrerlaubnis erworben haben und im Ausland ein großes Reisemobil anmieten möchten, zu rechtlichen und versicherungstechnischen Problemen kommen.

Nach einer Überprüfung stellt Reiseveranstalter FTI nun klar, dass er „allen Führerscheininhabern der Klasse B weiterhin volle rechtliche Absicherung und einen 100-prozentigen Versicherungsschutz“ gewährleiste, so Oliver Albrecht, Group Director Wheels der FTI Group.

Hintergrund: Fahrer, die 1999 oder später ihre Fahrerlaubnis erworben haben, dürfen in Deutschland nur Fahrzeuge bis maximal 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht fahren. Diese strenge Regel gilt in vielen anderen Ländern nicht.

Infos: www.fti.de

3 Kommentare

  1. W.Gutowsky 10. Dezember 2015 um 18:48 Uhr

    Wo ist der Unterschied zwischen 3,5 und 4,5 t sind die Verkehrsschilder anders? Armes Deutschland

    • Michael Fleischmann 15. Dezember 2015 um 20:46 Uhr

      Wo ist der Unterschied zwischen 4,5 t und 5,5 t?
      Und der Unterschied zw. 5,5 t und 6,5 t?
      6,5 t und 7,5 t?

      Irgendwo ist halt die Grenze, oder nicht?

  2. Helmut Weyrich 16. Dezember 2015 um 13:55 Uhr

    Deutschland ist halt ein bischen ° zuviel anders, als unsere Nachbarn ° . Minister, die normal als Diener, auch für das FAHRENDE Volk fungieren sollten sind unsere ärgsten Widersacher. Nur unser Geld, was wir überall ausgeben, streichen sie mit dem Steueranteil gerne ein. In der BRD ist doch alles mit Verordnungen belegt. Kommt man über die Grenze, fühlt man sich gleich ganz anders, man ist halt ein gern gesehener Gast.
    Da wo man mich nicht haben will, da fahre ich auch nicht hin, siehe hierzu auch die Plakettenwillkür.

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