Stellplatz-Check Angeln

Von Meeresarmen umschlungen

Angeln ist eine überschaubare Region, die nie eine politische Einheit bildete. Trotzdem sind die Angelner oder Angeliter, wie die Einheimischen sich nennen, stolz auf ihren Landstrich, auf ihr Brauchtum und auf abenteuerlustige Vorfahren. Zur Zeit der Völkerwanderung zogen viele ihrer Ahnen von der kleinen Ostsee-Halbinsel auf eine große Nordsee-Insel: Britannien. Die neue Heimat benannten sie nach der alten: Anglia. So kam England zu seinem Namen.

Aber zurück nach Schleswig- Holstein: In Angeln dominieren Landwirtschaft und Tourismus die Wirtschaft. Der Boden ist fruchtbar. Vielerorts mutet das durch Hecken gegliederte Wiesen- und Ackerland parkartig an. Reetgedeckte Bauernkaten und prächtige Herrenhäuser gibt es im Angeliter Binnenland zuhauf. Die Strände sind meist naturbelassen, viele recht schmal. Für hüllenloses Sonnenbaden gibt es textilfreie Zonen. Fahrradfans und Wanderer finden ein gut ausgebautes und sorgfältig ausgeschildertes Wegenetz vor.

Aber auch das Reisemobilfahren macht Spaß auf den schmalen, gewundenen, wenig befahrenen Straßen. Hinter jeder Biegung wartet eine Überraschung: ein imposantes Haus, eine schöne Windmühle, ein schattiger Wald, eine Weide mit anmutigen Pferden, eine majestätische Allee oder ein fantastischer Ausblick auf die blaue Ostsee. In Angeln ist jeder Weg ein Genuss.

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