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EHG: Polnischer Fertigungsstandort als Logistik-Hub für Hilfsgüter

Hilfsgüter statt Reisemobile

Gemeinsam mit THOR Industries unterstützt die Erwin Hymer Group (EHG) die Versorgung der Flüchtlingsströme aus der Ukraine: Der kürzlich erworbene, derzeit noch im Aufbau befindliche Fertigungsstandort im polnischen Nowa Sól wird kurzfristig als Logistik-Hub für Hilfsgüter zur Verfügung gestellt.

Im Oktober 2021 hatte die EHG beschlossen, eine weitere Produktionsstätte für zusätzliche Fertigungskapazitäten zu erwerben. Ursprünglich sollten im Frühjahr bereits die Umbaumaßnahmen im polnischen Nowa Sól starten, um zusätzliche Kapazitäten für das boomende Camper Van-Segment in Europa zu schaffen. Der Plan war, dass spätestens 2024 die ersten Camper Vans vom Band rollen.

Nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine Ende Februar hat die EHG unter Leitung von COO Jan Francke gemeinsam mit Wadim Tyszkiewicz, Bürgermeister von Nowa Sól, dem örtlichen Roten Kreuz und Trevor Gasper, Senior Vice President und General Counsel des EHG-Mutterkonzerns THOR Industries, ein Konzept erarbeitet, wie die zukünftige Produktionshalle möglichst effizient für die Logistik von Hilfsgütern genutzt werden kann. Darüber hinaus hat die Gruppe spontan 25.000 Euro bereitgestellt, um notwendige Grundaustattung an Kühlgeräten für Lebensmittel sowie ein Basis-Kontingent an dringend benötigten Hilfsmitteln anzuschaffen – von Hygiene-Artikeln und Babynahrung bis zu Schlafsäcken und Matratzen. Bei weiter ansteigenden Flüchtlingszahlen könnte die Halle auch als Notunterkunft dienen.

 

Martin Brandt, CEO der Erwin Hymer Group: „Mit den ersten Bildern aus den vom Krieg betroffenen Regionen war es uns ein Bedürfnis, die humanitäre Lage für die Menschen, die aus der Ukraine fliehen müssen, zu verbessern. Wir sind froh, in dieser Notsituation die polnischen Behörden und Hilfsorganisationen mit unserer derzeit noch im Umbau befindlichen Halle unterstützen zu können. Die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort in Nowa Sól ist großartig.“

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