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Frankia Neo MI 7 GDK

Jetzt auch integriert

Frankia stellt seinen Teilintegrierten auf Mercedes-Benz Sprinter nun auch zwei Integrierte an die Seite und erweitert mit ihnen die Baureihe Neo.

Frankia aus Marktschorgast baut bei seiner Baureihe Neo auf den Mercedes-Benz Sprinter. Zu den Teilintegrierten gesellen sich nun auch zwei Integrierte: der 6,88 Meter lange Neo MI 7 BD mit  Querbett über der Heckgarage sowie der mit 7,06 Metern etwas längere Frankia Neo MI 7 GDK mit Einzelbetten über der Garage.

Beide Fahrzeuge haben einen Grundpreis von 105.900 Euro basieren auf dem Mercedes-Benz Sprinter 415 CDI mit 150-PS-Turbodiesel und wahlweise 4,5 Tonnen oder 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse. An den Sprinter flanscht der oberfränkische Hersteller ein Tiefrahmenchassis von Al-Ko an und montiert hierauf den holzfreien Aufbau mit beheiztem, isoliertem Doppelboden, isolierter Heckgarage, Rahmenfenstern und Aufbautür von Hartal mit dreifacher Verriegelung und Türfenster. Eine Fahrertür spendiert Frankia dem Neo MI 7 nur gegen Aufpreis. Ein tolles Extra ist die im Neo Easy-Load-Paket für 2.990 Euro enthaltende große nach oben öffnende Heckklappe. In dem Paket findet sich auch der praktische Auszug für den Gasflaschenkasten.

Dem Profitest stellt sich der Frankia Neo MI 7 GDK, abgelastet auf 3,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse und ausgestattet unter anderem mit 170-PS-Turbodiesel und Automatikgetriebe.

 

Der Innenraum des Integrierten ist hell und geräumig, das gut verarbeitete Mobiliar sachlich-modern. Die Einzelbetten im Heck messen 196 mal 105/80 und 198 mal 105/80/62 Zentimeter. Diese Maße ergeben sich, weil beiden Kaltschaummatratzen auf Abstandsgewirke an ihren Kopfenden breiter werden und dort auch aneinanderstoßen. Gegen Aufpreis lassen sich die Betten mit einem Einlegebrett und einem Zusatzpolster zum Doppelbett erweitern.

Vorm Schlafzimmer platziert Frankia beiderseits des Mittelgangs Bad und Küche. Das variable Bad bietet zum Duschen außergewöhnlich viel Platz, denn sowohl das Waschbecken als auch die Banktoilette von Thetford darunter lassen sich in Richtung Fahrzeugheck verschieben. Das Bad ist akkurat abgedichtet.

Die Küche richtet der Hersteller hinter der Aufbautür ein. Den halbhohen Kompressor-Kühlschrank schließt Frankia nach oben mit einer zusätzlichen, erhöhten Arbeitsplatte ab. Der zweiflammige Gasherd mit Glaseinfassung ist nicht vertieft in der Arbeitsplatte eingelassen sondern auf der Fläche installiert. So kann sich kein Gas-Teich bilden, sollte einer der Brenner mal nicht sofort zünden. Die rechteckige Spüle besteht aus Kunststoff.

Im vorderen Fahrzeugteil lassen sich vier Personen an der Halbdinette nieder. Die Sitzbank stattet Frankia gegen einen Aufpreis von 790 Euro mit zwei Dreipunkt-Sicherheitsgurten aus. Der Tisch ist an der Seitenwand einzuhängen und mit einem Schwenkteil erweiterbar. Mit je zwei Armlehnen ausgestattet, komplettieren die dreh- und höhenverstellbaren Vordersitze das Ensemble. Als Option sieht Frankia für den Neo MI 7 GDK ein Hubbett vor.

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Wie Gewichtsbilanz und Fahrverhalten des Frankia Neo MI 7 GDK ausfallen, wie es um die Sicht für den Fahrer bestellt ist, welche Details am Grundriss gut und welche verbesserungswürdig sind – dies und vieles mehr lesen Sie in der Dezember-Ausgabe von Reisemobil International. Jetzt im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem im Briefkasten als Abo.

Redaktion
Mathias Piontek
Mathias Piontek ist seit Juli 2006 im Team von Reisemobil International und für die Fahrzeugtests zuständig.
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