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Weihnachtsmärkte in Franken und Schwaben 2022

Zeit für Romantik und Gemütlichkeit

Advent, Advent – und Weihnachtsmärkte gehören einfach dazu. Acht romantische, gemütliche Weihnachtsmärkte in Franken und Schwaben zur Weihnachtszeit – Übernachtungsplätze für Reisemobile finden sich gleich in der Nähe.

Glühwein und gebrannte Mandeln, Kinderpunsch und Pfefferkuchen, Lichterschein und Tannengrün: Weihnachtsmärkte verzaubern ihre Gäste allein mit dem OEvre, das die festlich geschmückten Buden verströmen. Selbst wenn sich die vielen Besucher gelegentlich vor den feierlich verzierten Ständen drängeln – ihre Faszination verlieren die Christkindlmärkte dadurch nicht. Immerhin begleiten sie die Menschen durch den Advent.

Besonders beliebt sind hierzulande die Adventsmärkte im schwäbischen Remstal zwischen Waiblingen und Aalen und von dort aus nach Norden ins Fränkische bis zum weltberühmten Rothenburg ob der Tauber mit seiner Bilderbuchkulisse deutscher Gemütlichkeit. Der Reiz dieser Orte liegt speziell in der Weihnachtszeit im Stadtbild selbst, das viel Fachwerk und verwinkelte Gassen prägen. Zusammen mit Schnee und Weihnachtsbeleuchtung entwickelt sich eine unwiderstehliche Romantik – auch Reisemobilisten steuern diese Städte deshalb gern an. In diesem Jahr hoffentlich ohne Einschränkungen wie nach der Zwangspause durch die Corona-Pandemie.

Damit die mobilen Gäste wissen, was ihnen auf der gut 150 Kilometer langen Strecke zwischen Waiblingen, Aalen und Rothenburg ob der Tauber geboten wird und wo sie dort übernachten können, nennt Reisemobil International hier die wichtigsten Programmpunkte rund um die Weihnachtsmärkte in acht sehr attraktiven Städten.

Attraktiv: In Waiblingen herrscht Weihnachtstimmung in den Gassen der schönen Altstadt und in den aufwändig geschmückten Kellern.
Foto: Kai Köpf

1. Waiblingen – junge Stadt in alten Mauern

Waiblingen liegt zehn Kilometer nordöstlich von der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart im Rems-Murr-Kreis. Hier leben gut 55.500 Menschen. Die historische Altstadt schmücken Fachwerkhäuser und das alte Rathaus mit offenen Arkaden auf dem Marktplatz. Wahrzeichen Waiblingens ist der mittelalterliche Hochwachtturm am Zwinger auf dem höchsten Punkt der Altstadt. Gut erhalten sind der öffentlich zugängliche Wehrgang der überdachten Stadtbefestigung und der Beinsteiner Torturm aus dem 13. Jahrhundert an der Rems. Neuerlichen Datums sind die topmoderne Galerie Stiehl und das Haus der Stadtgeschichte.

So oder so eine passende Kulisse für einen feierlichen Weihnachtsmarkt, in diesem Jahr vom 25. November bis 21. Dezember. Der hat es in Waiblingen dank der vielen Weihnachtskeller in sich. So findet im historischen Schlosskeller unter dem Rathaus die Verkaufsausstellung ART-verwandt (bis 11. Dezember) statt, bei der Künstlerisches und Handgefertigtes von 45 Ausstellern zu sehen ist. Dazu kommt bis 4. Dezember eine Ausstellung mit 400 Adventskalendern aus privater Sammlung im Kameralamtskeller. Rund um den von Fachwerkgiebeln gesäumten Marktplatz steigt der Duft von Flammkuchen, Burger im Laugen, pikanten Suppen und Eintöpfen und natürlich original Thüringer Bratwurst auf.

Passend zur bekannten Weinregion Remstal locken Winzerglühwein in der Winterweinlaube, Jagertee oder Punsch – auch gut,um die Hände an der Tasse zu wärmen. Täglich gibt es zwei Aufführungen des Kasperletheaters unter den Arkaden, Pferdekutschfahrten, die Flying Weinprobe mit der Remstalkellerei, Feuershows und Konzerte.

Und wer abends genug hat: Der Stellplatz befindet sich gerade mal fünf Minuten zu Fuß entfernt von der Waiblinger Altstadt am Hallenbad.

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Stellplatzinfo Waiblingen

An der Talaue 10 (direkt am Hallenbad), Tel.: 07151/50018321, www.waiblingen.de

Für weitere Informationen siehe Bordatlas Deutschland 2023 von Reisemobil International.

Warm: Das alte Rathaus in Schorndorf mit Pudelmütze.

2. Schorndorf – die Daimlerstadt

In der Geburtsstadt Gottlieb Daimlers, des Erfinders des schnelllaufenden Ottomotors und des vierrädrigen Kraftfahrzeugs mit Verbrennungsmotor, öffnet die Schorndorfer Weihnachtswelt vom 26. November bis 21. Dezember ihre Tore. Dann entdecken Besucher auf einer kulinarischen und atmosphärischen Reise die schmucke Innenstadt mit ihren vielen herausgeputzten Fachwerkhäusern. Das Herz des weihnachtlichen Marktes schlägt in der 40.000-Einwohner-Stadt vor dem Rathaus: Eine Krippe mit lebensgroßen Figuren, der Schäfchenstall sowie kulinarische Genüsse und weihnachtliches Kunsthandwerk zaubern eine weihnachtliche Stimmung herbei.

Und damit alle wissen, dass es zu dieser Jahreszeit im Remstal kalt sein kann, trägt sogar das alte Rathaus eine überdimensionale rote Pudelmütze. Besonderes Schmankerl: Der Weihnachtsmarkt der Schorndorfer Vereine öffnet traditionell, in diesem Jahr am Sonntag, 27. November, am Unteren Marktplatz. Von 11 bis 18 Uhr stimmen sich Besucher auf die Vorweihnachtszeit ein. Zusätzlich bieten Schulklassen, Kindergärten und karitative Organisationen Selbstgebasteltes, Kunsthandwerkliches und Marmelade an. Dazu gibt es Leckereien weit über den schwäbischen Kochtopf hinaus.

Alle drei Stellplätze in Schorndorf sind vom Zentrum aus in maximal einer halben Stunde Fußweg erreicht. Wer es zusätzlich zur beschaulichen Stimmung sportlich und mit Dusche mag, wählt den Übernachtungsplatz am Oskar-Frech-Seebad.

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Stellplatzinfo Schorndorf

• Oskar-Frech-Seebad, Lortzingstraße 56, Tel.: 07181/96450201, www.oskar-frech-seebad-schorndorf.de

• Top-Mobile, Gmünder Straße 84/1, Tel.: 0172/7822048, top-mobile-gbr-wohnmobilstellplatz.business.site

• Sportpark Rems, Wiesenstraße, Tel.: 07181/6026000, www.schorndorf.de

Festlich: Die Stauferstadt Schwäbisch Gmünd erstrahlt in weihnachtlichem Glanz.

3. Schwäbisch-Gmünd – älteste Stauferstadt

Stimmungsvolle Atmosphäre und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm erwartet die Besucher des Weihnachtsmarktes vom 24. November bis 21. Dezember im gut 61.000 Einwohner zählenden Schwäbisch Gmünd. Um die 70 geschmückte Stände verwandeln Markt- und Johannisplatz wieder in ein weihnachtliches Dorf voller Leckereien. Ein Höhepunkt dürfte der Adventskalender am Rathaus sein: Jeden Tag öffnet sich ein Türchen – und damit die Chance auf einen Gewinn der Gmünder Geschäfte. Für die Kinder umrundet ein Eisenbähnle den Weihnachtsbaum. Eine lebendige Krippe mit Esel und Schafen erfreut Gäste auf dem Johannisplatz, ebenso Riesenrad und Märchenkarussell. Den Johannisturm strahlen wechselnde Farben an. Beim „Kunsthandwerk Spezial“ zeigen mehrere Kunsthandwerker im wöchentlichen Wechsel ihre Artikel.

Am 10. Dezember steigt im Festsaal und Innenhof des Kulturzentrums Prediger der Remstaler Weintreff: Genau 19 Winzer und zwei Weinbaugenossenschaften präsentieren ihre preisgekrönten Spitzenweine, die von 17 bis 22 Uhr verkostet und direkt beim Erzeuger bestellt werden können. Solcherlei Ambiente passt gut zur Geschichte der ältesten Stauferstadt. Die bewegte Historie Schwäbisch Gmünds bezeugen stattliche Bauwerke. So sind sechs der ursprünglich 24 Stadttore vollständig erhalten, ebenso Teile der Stadtmauer sowie Kirchen und Klöster. Um die vielen Sehenswürdigkeiten nicht zu verpassen, empfiehlt sich ein Stadtrundgang.

Danach geht’s nur wenige Minuten zu Fuß vom Zentrum zum Stellplatz-Hafen am Bud-Spencer-Bad. Dessen Name geht auf die 1950er Jahre zurück: Am 7. und 8. Juli 1951 trat Carlo Pedersoli (Bud Spencers bürgerlicher Name) als Weltklasse-Schwimmer bei einem Länderkampf zwischen Italien und Deutschland im Schießtal-Bad in Schwäbisch Gmünd an.

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Stellplatzinfo Schwäbisch Gmünd

Richard-Bullinger-Straße, Tel.: 07171/6038542, www.gmuende-baeder.de

Geheimnisvoll: Der Weihnachtsmarkt in Aalen-Wasseralfingen findet unter Tage statt.

4. Aalen – Reichsstadt am Limes

Die Stadt Aalen mit ihren 67.800 Einwohnern liegt auf der Ostalb, gleich in der Nähe dort, wo die Rems ihren Ursprung hat, und blickt auf eine 500-jährige Historie als Reichsstadt zurück. Die Altstadt mit ihrem Fachwerk lässt sich gut bei einer Führung erkunden. Außerdem gibt es in der Kernstadt das bekannte Limes- und das Urweltmuseum zu besuchen, das Museum Wasseralfingen liegt im gleichnamigen Stadtteil. An zwei dieser drei Orte gibt es einen Weihnachtsmarkt. Auf dem zentral gelegenen Spritzenhausplatz lädt der Aalener Weihnachtsmarkt vom 25. November bis 23. Dezember ein. Hier erzeugen offenen Feuerstellen und Fackeln, Hochsitze und Tannenbäume waldweihnachtliche Stimmung. Eine Glühweinpyramide lädt zum Anstoßen ein.

Der Weihnachtsmarkt im Tiefen Stollen, einem Besucherbergwerk und Heilstollen im Braunenberg bei Aalen-Wasseralfingen, öffnet am zweiten Adventswochenende vom 1. bis 4. Dezember, donnerstags und freitags von 14 bis 21, samstags von 11 bis 21 sowie sonntags von 11 bis 19 Uhr in Aalen-Wasseralfingen.

Dann heißt es: Helm auf, ein kräftiges „Glück auf“ und schon geht es los mit der Bergwerksbahn 400 Meter in den Berg, wo Verkaufsstände in unterirdischer Atmosphäre warten.

Reisemobilisten finden für ihren Besuch ein ruhiges Plätzchen an den Limes-Thermen – mit einem Besuch für die Gesundheit.

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Stellplatzinfo Aalen

Limes-Thermen, Osterbucher Straße 3, Tel.: 07361/94930, Tel.: 07361/94930, www.limes-thermen.de

Achtung: Der Stellplatz im Hirschbachtal am Freibad ist wegen einer Baustelle bis voraussichtlich 2024 geschlossen.

Herrschaftlich: Palais Adelmann in Ellwangen steht im Zentrum der Stadt an der Jagst.
Foto: Phositiv

5. Ellwangen – die Kleinstadtperle

In Ellwangen, der Stadt an der Jagst mit 24.600 Einwohnern, gilt der Weihnachtsmarkt als Kult. Besonders die familiäre, nur wenig kommerzielle Atmosphäre inmitten der barock geprägten Innenstadt mit mehr als 50 Ausstellern aus Ellwangen und der Region machen den Charme aus, in diesem Jahr vom 2. bis 4. Dezember. Handgefertigte Holzskulpturen finden sich im Angebot ebenso wie Krippenfiguren und regionaltypische Leckereien. Das Programm umfasst viel Musik, eine Kinderweihnachtswelt ergänzt den Budenzauber.

Tipp: Alljährlich ab dem 1. Advent verzaubert eine besondere Dekoration die Innenstadt. Mit der Aktion „Kinder schmücken Weihnachtsbäume“ stimmen 63 Bäume, deren Schmuck Kinder der Ellwanger Grundschulen und Kindergärten gestalten, auf die Festtage ein. Jeder Baum sieht einzigartig aus.

Überdies bietet Ellwangen sehr viel Sehenswertes. Dazu gehören die Basilika St. Vitus im Zentrum, der Brunnen am Fuchseck und die herrlich gepflegten Häuser in der Fußgängerzone. Etwas außerhalb und kaum per pedes zu erreichen, locken Schloss ob Ellwangen und Schönenbergkirche.

Der zentral gelegene Stellplatz auf dem P1 Schießwasen eignet sich zwar gut für einen Stadtbesuch zu Fuß, ist aber nicht gerade heimelig. Wer einen etwas weiteren Fußweg in Kauf nimmt, ist auf dem Stellplatz vor dem Campingplatz besser aufgehoben.

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Stellplatzinfo Ellwangen

• P1 Schießwasen, Rotenbacher Straße 1, Tel.: 07961/840, www.ellwangen.de

• Natur- und City-Camping, Rotenbacher Straße 45, Tel.: 07961/7921, www.nc-camping.de

Gemütlich: Blick auf den Bäuerlinsturm in Dinkelsbühl.
Foto: Ingrid Wenzel

6. Dinkelsbühl – pures Mittelalter

Ein bemerkenswerter Weihnachtsmarkt an der Romantischen Straße hat sich in der Mittelalter-Perle Dinkelsbühl entwickelt: Unter dem Motto „Ihr Kinderlein kommet“ sind Gäste vom 24. November bis 21. Dezember in den idyllischen Innenhof des Heiliggeistspitals eingeladen. Die mittelfränkische Stadt, sie zählt 12.500 Einwohner, erinnert damit an ihren einst berühmten Sohn Christoph von Schmid, der um 1808 den Text zu dem Weihnachtslied verfasste. Außer mit der liebevoll geschmückten kleinen Budenstadt besticht der Basar in den Spitalgebäuden durch Künstlerisches und Kunsthandwerk sowie exklusive Handarbeiten aus der Region. Zu sehen sind Unikate aus Holz, Ton, Papier, Stoff und Filz.

Zur Adventszeit macht sich die ganze Stadt in ihren alten Mauern, Plätzen und Türmen fein. Nicht versäumen sollten Besucher daher einen Bummel durch die Gassen und einen Besuch des Münsters St. Georg mit einer fast 60 Quadratmeter großen Krippe. Neu in Dinkelsbühl sind vom 26. Dezember bis 6. Januar die Rauhnächte, also die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren bis zum Dreikönigstag. Dann finden Waldweihnacht oder Fackelschwimmen statt. Sagen und Legenden werden bei einer Stadtführung im Dämmerlicht lebendig. Märchen und Vorträge zu den Rauhnächten stehen ebenso auf dem Programm wie eine Wanderung auf dem mythischen Hesselberg. Zwischendurch wärmen sich Gäste bei einem Glühwein oder Punsch auf dem Rauhnachtsmarkt wieder auf.

Am Schluss des Bummels steht dann das Womo auf einem der drei zentrumsnahen Stellplätze. Einer davon liegt nahe der Wörnitz, einem Nebenfluss der Donau.

Mit anderen Worten: Die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau ist überschritten – so wie die Landesgrenze von Baden-Württemberg nach Bayern.

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Stellplatzinfo Dinkelksbühl

• P&C-Anlage des DCC-Platzes Romantische Straße, Kobeltsmühle 6, Tel.: 09851/7817, www.campingplatz-dinkelsbuehl.de

• P2a, Mönchsrother Straße, Tel.: 09851/902341, www.tourismus-dinkelsbuehl.de

• P5, Larrieder Straße 12, Tel.: 09851/902440, www.tourismus-dinkelsbuehl.de

Feuchtwangen, Stellplatz am Schleifweiher, Dinkelsbühler Straße, Tel.: 09852/90455, www.tourismus-feuchtwangen.de
Festlich: Die Innenstadt von Feuchtwangen ist weihnachtlich geschmückt.
Foto: Christoph Bender

7. Feuchtwangen – Festspielstadt an der Romantischen Straße

Auch Feuchtwangen mit seinen 12.600 Einwohnern gehört zu Mittelfranken. Die mehr als 1.200 Jahre alte Stadt bewahrt viele Zeugnisse ihrer wechselvollen Vergangenheit. Dazu gehören Königshof, Kloster und Kollegiatstift, Marktplatz, Bürgerhäuser und Röhrenbrunnen. Über die eigenen Grenzen hinaus hat sich Feuchtwanger einen Namen als Kreuzgangstadt gemacht – vor allem wohl wegen der Festspiele

Beim Feuchtwanger Weihnachtsmarkt ist es der Lichterglanz zwischen den beiden Kirchen im Herzen der Altstadt, der die besondere Atmosphäre erzeugt, wenn örtliche Vereine, Verbände und Gewerbeverein Feuchtwangen ihre Stände betreiben. Dazu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm, das heimische Kapellen und Chöre tragen und Auftritte des Feuchtwanger Christkinds umrahmen. Der Markt öffnet donnerstags und freitags von 17 bis 20, an Samstagen von 16 bis 20 und an Sonntagen von 14 bis 20 Uhr.

Gerade mal einen Kilometer zu Fuß ist es zum Stellplatz am Freibad. Weitere drei Stellplätz befinden sich im näheren Umkreis der Stadt, nicht aber in Laufnähe.

Berühmt: Rothenburg ist zu Weihnachten Ziel von Gästen aus aller Welt. Reisemobilisten finden drei Stellplätze.
Foto: Willi Pfitzinger

8. Rothenburg – weltberühmte Weihnachtsstadt

Rothenburg – dieser Name hat weltweit einen guten Klang. Touristen aus vielen Ländern besuchen diese mittelfränkische Stadt mit ihren 11.500 Einwohnern. Der Reiz dieses mittelalterlichen Städtchens liegt in der Stadtmauer begründet, die das Ensemble aus Türmen und Fachwerk, Gassen und Treppchen umschließt. All das erhöht den Reiz, Rothenburg ob der Tauber zum Weihnachtsmarkt zu besuchen, der hier Reiterlesmarkt heißt.

Alle Jahre wieder verwandelt sich Rothenburg in ein Wintermärchen, diesmal vom 25. November bis 23. Dezember. Seit dem 15. Jahrhundert begleitet dieser Markt den Advent. Höhepunkt ist der Auftritt des namensgebenden Rothenburger Reiterles. Es findet seinen Ursprung in den rauen Nächten und galt als Abgesandter einer anderen Welt, der im Winter mit den Seelen der Verstorbenen durch die Lüfte schwebte. Über die Jahrhunderte indes hat sich das Bild dieser mystischen Figur gewandelt. Während die Menschen früher vor dieser unheimlichen Figur zitterten, freuen sich heute Groß und Klein auf sein Erscheinen. Aus dem wilden Gesellen ist ein freundlicher Bote geworden, der den nach ihm benannten Weihnachtsmarkt mit seinem Prolog feierlich eröffnet. Übrigens pflegt Rothenburg eine Weihnachtsmarktpartnerschaft mit der Stadt Arlington im US-Bundesstaat Texas.

Gäste, die dem feierlichen Markt beiwohnen, finden auf gleich drei Stellplätzen eine Fläche für die Nacht. Sie sind zu Fuß zu erreichen und machen den Besuch des Weihnachtsmarktes einfach.

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Stellplatzinfo Rotenburg ob der Tauber

• P3, Schweinsdorfer Straße/Laiblestraße, Tel.: 09861/404800, www.rothenburg-tourismus.de

• P2, Nördlinger Straße, Tel.: 09861/404800, www.rothenburg-tourismus.de

• Stellplatz Rothenburg, Am Luftsprung 7, Tel.: 0171/8350402, www.stellplatz-rothenburg.de

Redaktion
Claus-Georg Petri
Claus-Georg ist seit 1995 bei der Reisemobil International und ist Experte für Reisen und Hintergründe und alles Mögliche.
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