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Mit Queensbett und Raumbad: Forster T 741 QB und Etrusco T 7400 QBC

Groß und günstig

Forster und Etrusco werden in Italien gebaut, gehören jedoch unter das Dach von Eura Mobil sowie der Hymer-Gruppe. Was die preislich interessanten Teilintegrierten Forster T 741 QB und Etrusco T 7400 QBC ausmacht, klärt der direkte Vergleich.

Die Nachfrage nach Reisemobilen ist riesig. Verstärkt stehen preisgünstige Fahrzeuge im Fokus potenzieller Kunden. Das zeigt sich am Erfolg der in Sachsen gefertigten Mobile von Sunlight und Carado. Beide gehören zur Erwin Hymer Group (EHG). Von den Grundrissen und der Konstruktion her halten die Modelle sogar als Vorbild für die günstige Laika-Schwester Etrusco her, ebenfalls aus der EHG: Laika und Etrusco laufen vom selben Band – um das italienische Werk nahe Siena auszulasten.

Eura Mobil, Teil der französischen Trigano-Gruppe, lässt Mobile der Tochtermarke Forster im umbrischen SEA-Werk nahe Perugia produzieren. Auch diese Mobile gelten als preiswert.

Mit Grundpreisen von 46.799 und 49.990 Euro rangieren die 7,40 Meter langen Testmobile, der Etrusco T 7400 QBC und der Forster 741 QB, im oberen Segment preisgünstiger Mobile. Beide Fahrzeuge sind ausgewachsene Teilintegrierte mit geräumigen Schlafzimmern samt Queensbett und Raumbad, großen Küchen und komfortablen Sitzgruppen.

Forster T 741 QB

Der Forster T 741 QB rollt mit einer holzfreien und hagelresistenten Voll-GfK-Sandwichkabine (Dach, Wände, Boden) sowie wasserabweisender XPS-Isolierung und hochwertigen PU-Rahmenfenstern vom Produktionsband. Die Fertigungsqualität ist gut. Allerdings ist der Toilettenschacht nicht ausreichend gegen Nässe abgedichtet.

Im Innenraum des Forster T 741 QB dominieren weiße Möbelklappen, hellbraune Möbeltorsi und braunweiße Polster die Einrichtung. Das geräumigen Schlafzimmer im Heck beherbergt ein 190 mal 160 Zentimeter großes Queensbett, das sich manuell per Kurbel aus der Garage in der Höhe verstellen lässt. Der Liegekomfort ist gut, in der Stautruhe unter dem Lattenrost ist Platz fürs Bettzeug.

Der teurere Forster T 741 QB rollt serienmäßig mit einem elektrisch absenkbaren Hubbett (195 mal 130/110 Zentimeter) im vorderen Wagenteil zum Kunden.

Bildergalerie

Etrusco T 7400 QBC

Der preisgünstigere Etrusco T 7400 QBC verlässt die Laika-Werkshalle mit GfK-Sandwichdach und einer ebensolchen Heckpartie. Die Wände sind in Alu-Sandwich mit verstärkendem Holzlattengerüst gefertigt, der Boden besteht aus einer gegen Nässe beschichteten und mehrfach verleimten Holzsandwichplatte. Isoliert wird mit EPS-Schaum, das im Schadensfall Wasser aufnehmen kann. Aufgesetzte Fenster zeugen davon, dass Etrusco stark auf die Produktionskosten achtet.

Im T 7400 QBC von Etrusco kommen nussbraune Möbelklappen, kaffeebraune Möbeltorsi und weiße Polster zum Einsatz. Der Boden ist in Schiffsparkett-Optik gehalten. Auch dieses Mobil ist im Heck mit einem bequemen, in der Höhe verstellbaren Queensbett ausgestattet. Die Liegefläche misst 190 mal 150 Zentimeter. Ein Hubbett über der Sitzgruppe kostet Aufpreis.

Etrusco setzt im QBC-Grundriss anstatt auf eine konventionelle L-Sitzgruppe mit Längsbank auf eine Gegensitzgruppe mit zwei Längssitzbänken. Der Clou: Mit wenigen Handgriffen und dem Einsatz einer soliden einsteckbaren Rückenlehne entstehen zwei Einzelsitze in Fahrtrichtung inklusive Dreipunktgurten. Auf denen finden zwei Passagiere sicher und bequem einen Sitzplatz.

 

Infobox

Wie sich der Forster T 741 QB und der Etrusco T 7400 QBC im vollständigen Vergleichstest schlagen erfahren Sie in der Februar-Ausgabe 2020 von Reisemobil International – als Download in unserem Shop oder im Zeitschriftenhandel.

Redaktion
Juan Gamero
Juan Gamero ist seit Juli 1991 bei der Reisemobil International. Er testet Reisemobile & Co. und ist Experte für Technik.
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