|

Von Lindau bis Konstanz – Wohnmobiltour am deutschen Bodensee-Ufer entlang

Seensucht nach Meer

Kaum durften die ersten Wohnmobilstellplätze und Campingplätze am Bodensee Ende Mai wieder ihre Pforten öffnen, wurden sie auch schon gestürmt. Das Pfingstwochenende versprach Hochsommer-Wetter und viele Menschen sehnten sich nach einem Stück Normalität und nach einer Auszeit von der Krise.

Und zumindest am Bodensee hat sich gezeigt: Mit etwas gutem Willen und ein paar kleineren Abstrichen fühlte es sich fast an wie im Italien-Urlaub. Die Bodensee- Region, die mit Deutschland, Österreich und der Schweiz gleich von drei Ländern und ihren jeweiligen kulturellen Eigenheiten geprägt ist, bietet einen unübertroffenen Reichtum an Landschafts- und Kulturdenkmälern, an kulturellen Angeboten, Sportmöglichkeiten und kulinarischen Verführungen – dazu ein mildes Klima, das der Region dicht bewachsene Weinhänge und mediterran anmutende Palmen beschert.

Der vom Rhein gespeiste See besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, dem Untersee und dem größeren Obersee. Einmal rundherum sind es 273 Kilometer, 173 davon liegen in Deutschland. Rings um den See schmiegen sich zahlreiche sehenswerte Weindörfer und Städte wie Überlingen, Meersburg oder Radolfzell. Egal, ob Schlossbesichtigung, Segelabenteuer, Strandtag, Weinverkostung, Wellnesstag, Bergwanderung oder Radtour, hier ist für jeden Gusto etwas dabei.

Für den Stellplatz-Check habe ich mich auf die deutsche Seite zwischen Lindau und Konstanz beschränkt, wohl wissend, dass selbst dieser Ausschnitt mit einem Kurzbesuch nicht annähernd erfahrbar ist. Es gibt unendlich viel zu sehen und zu erleben – wer einmal da ist, will nicht mehr weg. Das ist der einzige Haken. Apropos: Das Platzangebot für mobile Reisende ist zwar groß, aber auch stark frequentiert. Wer also einen „Hafen“ gefunden hat, kann auch einfach ein paar Tage bleiben und die schönsten Ausflugsziele von dort aus mit dem Fahrrad, dem Bus, der Bahn oder dem Schiff (auch kombiniert) erkunden.

Lindau: charmante Inselstadt mit Alpenpanorama

Auftakt von Teil zwei meines Camping-Selbstversuchs in Zeiten von Corona war Lindau. Als ich mit etwas bangem Gefühl dort am Park-Camping ankam – ich hatte nicht reserviert – hatte ich Chaos erwartet: lange Fahrzeugschlangen im Wartebereich, genervte Urlauber an der Rezeption, gestresste Campingplatzmitarbeiter. Nichts dergleichen fand ich vor, ganz im Gegenteil: Es war alles bestens organisiert mit Plakaten, die über die Corona-Regeln aufklärten, mit Absperrungen und „Einbahnstraßen“ in den Verwaltungs- und Sanitärgebäuden und mit einem reibungslosen Ablauf an der Rezeption. Die Mitarbeiter wirkten, als hätten sie nie etwas anderes gemacht als Krisenbewältigung und den Gästen merkte man nicht im Geringsten an, dass es überhaupt eine gab. An den Anblick von Masken hatte ich mich bereits gewöhnt und war also nicht überrascht, als mir im Waschraum und im gut ausgestatteten Shop maskierte Menschen entgegenkamen.

Der Platz liegt wunderschön an einer Bucht, an der sich spielende Kinder vergnügten, Surfer ihre Bretter ins Wasser ließen und Sonnenhungrige vermutlich zum ersten Mal in diesem Jahr ihre neue Badekleidung ausführten. Ich blieb mit meinem Wohnmobil außerhalb auf dem schön schattigen Stellplatz und schnappte mir das Rad für eine Erkundung der Umgebung. Der Hunger trieb mich dann ziemlich direkt auf die Lindauer Insel, die vom Campingplatz aus auf einer schönen Strecke in rund 20 Minuten erradelbar ist. Die Stadt ist zauberhaft und war, wie nicht anders zu erwarten, gut besucht an diesem Feiertag. Auf der Seepromenade gegenüber der berühmten Hafeneinfahrt mit dem 33 Meter hohen Leuchtturm und der Statue des bayerischen Löwen – Wahrzeichen der Stadt – bummelten sommerlich gekleidete Touristen, die Restaurants und Straßencafés waren voll.

Corona? In die Lokale kam man zwar nur mit frisch desinfizierten Händen und mit Maske, die man abnehmen durfte, sobald man den vom Kellner zugewiesenen Platz erreicht hatte – der gehörige Abstand zum Nachbartisch ließ aber keine Zweifel aufkommen an den vorgeschriebenen Hygieneauflagen. Danach war aber alles wie immer – außer, dass der Tisch vielleicht dank der regelmäßigen Reinigung noch sauberer wirkte als üblich und dass einem die Kellner überall als Erstes einen Zettel vorlegten, auf dem man seine Daten hinterlassen sollte. Im Restaurant des Hotels Helvetia ließ ich mir mit Blick auf das bunte Treiben die unvermeidlichen Kässpätzle schmecken, schwäbisch-bayerisches „Nationalgericht“, das mich auf Anhieb etwas träge, aber glücklich tiefer in den Stuhl sinken ließ.

Es geht also wieder: Urlaubsgefühle – trotz Virenalarm und Maskenpflicht. Gut gestärkt ließ ich mich weiter treiben zum historischen Marktplatz mit dem schönen Brunnen und dem hoch hinausragenden Turm des katholischen Münsters. Weiter ging es durch Lindaus Haupteinkaufsstraße, die Maximilianstraße, die mit den hübschen Fassaden der aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammenden Kaufmanns- und Handwerkerhäuser äußerst einladend wirkt – bis zum farbenfrohen gotischen Prachtbau des alten Rathauses, an dem ab 1422 eineinhalb Jahrzehnte getüftelt wurde. Wie immer fiel es mir schwer, mich von Lindau loszureißen, aber es warteten weitere Perlen am Bodensee-Ufer. Also weiter – nach Kressbronn.

Kressbronn: Äpfel, Wein und schwimmende Kunst

Der Ort hat sich als eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands einen Namen gemacht und kommt besonders zur Blütezeit im Frühjahr ganz groß raus. Aber auch der gute Kressbronner Wein findet dankbare Abnehmer. Besondere Attraktion ist der idyllische Schlösslepark mit dem 1829 erbauten Schlössle. Es ist nur wenige Minuten vom See entfernt und heute Sitz eines Museums, das die Herzen von Liebhabern historischer Schiffe höherschlagen lässt: Während der Sommermonate können hier im Erdgeschoss die „Schwimmenden Kunstwerke“ des einheimischen Künstlers Ivan Trtanj besichtigt werden. In über dreißig Jahren hat der gelernte Bootsbauer original- und detailgetreue Lustschiffe und Prunkbarken der europäischen Königshäuser aus dem Barock und Rokoko geschaffen (www.historische-schiffsmodelle. com). Der großzügig angelegte Stellplatz liegt etwas abseits und sehr idyllisch im Grünen am Bodensee-Rundwanderweg im Ortsteil Tunau und wird vom Landgasthof Dorfkrug betrieben. Bis auf den deftigen Preis (24 Euro) sehr zu empfehlen.

Friedrichshafen: hoch hinaus mit dem Zeppelin

Nächste Etappe auf dem Weg Richtung Konstanz ist die Zeppelinstadt Friedrichshafen. Der Stellplatz an der Jugendherberge ist nicht zu empfehlen. Er liegt an einer lauten, viel befahrenen Hauptstraße und bietet zu wenig Service für zu viel Geld. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen und die Höhepunkte der Stadt auskosten: Dazu gehört auf jeden Fall ein Spaziergang an der Uferpromenade, die zu den längsten und schönsten am Bodensee gehört und mit ihren ausgedehnten Hafenanlagen und zahlreichen Straßencafés maritimes Urlaubsflair vermittelt.

Wahrzeichen der Stadt ist die barocke Schlosskirche mit den beiden 55 Meter hohen Kuppeltürmen aus Rorschacher Sandstein, die sich übrigens auch sehr gut von oben bewundern lässt – zum Beispiel vom 22 Meter hohen Aussichtsturm an der Hafenmole. Wer noch höher hinaus will, lässt sich mit dem Zeppelin in den weiten Himmel tragen und genießt von oben den einmaligen Panoramablick über die Obstgärten im Hinterland, den blau schimmernden See und die verschneiten Schweizer Berge auf der gegenüberliegenden Seite. Die hier allgegenwärtigen Luftschiffe sind übrigens nach dem in Konstanz geborenen Graf Ferdinand von Zeppelin benannt und können auch am Boden bewundert werden im Zeppelin- Museum. Es beherbergt die weltgrößte Sammlung zu Geschichte und Technik der Luftschifffahrt und unter anderem auch eine begehbare originalgetreue Rekonstruktion eines Teils der legendären „Hindenburg“ (www.zeppelin-museum.de).

Hagnau: auf der Jagd nach geräucherten Felchen

Auf dem Weg zum nächsten Tour-Höhepunkt in Meersburg, lege ich einen Stopp am Campingplatz Alpenblick in Hagnau ein. Die Lage auf der Sonnenseite des Sees und am Ortsrand des hübschen Winzer- und Fischerdorfs Hagnau ist perfekt – genauso wie die Serviceeinrichtungen, das Restaurant und der Strand des sehr gepflegten Vier-Sterne-Platzes. Allerdings ist er hoffnungslos ausgebucht, ohne Reservierung ist hier nichts zu machen. Ich versuche mein Glück also auf dem nächstgelegenen Stellplatz in Stetten – allerdings nicht, ohne mich vorher an der Seestraße mit Felchen einzudecken, einem für die Region typischen Bodenseefisch, der auch geräuchert hervorragend schmeckt und den die fünf örtlichen Fischer hier mit ihren typischen flachen Fischerbooten einfangen.

Stetten: mit Storchen- Open-Air-Kino

Stetten liegt auf dem Weg nach Meersburg aussichtsreich auf einem Hügel und besticht mit einem schön angelegten Stellplatz neben einer Obstplantage. Er gehört zum Gasthaus zur Alten Brennerei und wie der Name richtig vermuten lässt, wird hier schon seit 100 Jahren die hohe Kunst der Obstveredelung zelebriert. Noch heute verwandeln sich hier Birnen, Äpfel und Kirschen direkt vom Baum zur Obstmaische. Wie gut, dass der Weg ins Bett nach einer Verkostung nicht weit ist. Wer dann vom Wohnmobil in Storchenaugen blickt, hat übrigens nicht zu viel Schnaps erwischt – die ziehen in Stetten tatsächlich ihre Kinder groß. Ich entscheide mich gegen den Schnaps und stattdessen für ein Abendessen in Meersburg, mit dem Rad einen Katzensprung entfernt und zumindest auf dem Hinweg geht es immer nur bergab, durch die Weinberge der Abendsonne entgegen.

Meersburg: ab ins Mittelalter

Der romantische Weinort, der nach seiner urigen Burg benannt ist, zählt zu Recht zu den Hauptattraktionen am Bodensee. Ein Rundgang durch die älteste noch bewohnte Burg Deutschlands hinterlässt bleibenden Eindruck. Ein paar Meter geht es über eine Zugbrücke durch das schwere Eingangstor und schon landet man wie mit einer Zeitmaschine im Mittelalter. Spätestens beim Anblick der umfangreichen Sammlung von Waffen und Ritterrüstungen und der Folterkammer mit dem tiefen Burgverlies, bin ich aber doch sehr froh, dass ich am anderen Ende des Rundgangs wieder im 21. Jahrhundert auftauche. Hoffnung macht das Burg-Café, das mit einer herrlichen Aussichtsterrasse alle gruseligen Bestrafungsmethoden des Mittelalters vergessen lässt.

Den atemberaubenden Seeblick wird auch die berühmte deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff genossen haben, als sie sich hier in ihren letzten Jahren aufhielt und auch starb. Direkt nebenan geht es in das Neue Schloss, eine rosa Perle barocker Architektur. Auch hier erwartet die Besucher auf der Schlossterrasse ein herrlicher Panoramablick über den See bis zu den Gipfeln der schweizerischen Alpenkette. Nach so viel Himmel zieht es mich ans Wasser. Der Weg führt durch schöne alte Gassen, vorbei an schmucken Fachwerkhäusern und am Staatsweingut über zahlreiche Stiegen hinunter in die Unterstadt – und da direkt an die pittoreske Seepromenade mit ihren einladenden Restaurants und gemütlichen Straßen-Cafés. Auf mobile Reisende warten in Meersburg gleich drei Stellplätze. Sie liegen zwar nicht sonderlich idyllisch am oberen Stadtrand und in der Nähe von befahrenen Straßen, aber sie sind preiswert, funktional und relativ gut erreichbar.

Uhldingen-Mühlhofen: Pfahlbauten und Kloster

Kurz hinter Meersburg wartet ein weiterer Höhepunkt der Tour – die als UNESCO-Weltkulturerbe gelisteten Pfahlbauten in Uhldingen. Das archäologische Freilichtmuseum präsentiert Funde und Nachbauten aus der Stein- und Bronzezeit. Nur ein paar Kilometer weiter thront die weithin sichtbare und äußerst beliebte Barockkirche Birnau über dem See. Beide Sehenswürdigkeiten sind gut vom Campingplatz Birnau-Maurach aus erreichbar, der sich unterhalb der Klosteranlage an das Seeufer schmiegt. Nicht die schlechteste Adresse für einen längeren Aufenthalt.

Überlingen: duftende Oase am See

Nächster Stopp ist in Überlingen, das mich als Gartenfreundin sofort begeistert. Entweder man folgt hier einfach Nase und Augen – zum Beispiel in den Rosengarten oder dem ausgewiesenen Gartenkulturpfad, der auch an der wunderschön bepflanzten Uferpromenade entlangführt. Sie ist gesäumt von Palmen und blühenden Blumenbeeten, der Kurgarten verzaubert mit exotischen Pflanzen wie Götterbaum, Tulpenbaum und Mammutbaum. Das alles vor der historischen Kulisse der pittoresken Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und dem weithin sichtbaren Münster St. Nikolaus. Skurriler Blickfang und beliebtes Fotomotiv ist der Brunnen Bodenseereiter neben dem Bootsanleger. Das 1999 von Bildhauer Peter Lenk errichtete Kunstwerk hat als Karikatur des in Überlingen lebenden Dichters Martin Walser für Aufsehen gesorgt. Der Stellplatz befindet sich am Stadtrand neben einem Supermarkt. Für eine Stadtbesichtigung erfüllt er seinen Zweck – Urlaubsstimmung kommt aber eher nicht auf an diesem nüchternen Ort.

Radolfzell: belebter Wallfahrtsort

Über die fantastische Straße geht es jetzt um den Überlinger See herum auf die andere Seite ins 24 Kilometer entfernte Radolfzell. Die drittgrößte Stadt am Bodensee begeistert mit einer sehenswerten Altstadt. Unübersehbares Wahrzeichen ist das Münster, das mit dem höchsten Kirchturm am ganzen Bodensee auftrumpft. Wer sich die Mühe macht, ihn zu besteigen, genießt einen tollen Blick auf die weitläufige Seepromenade und das Naturschutzgebiet auf der Halbinsel Mettnau. Hier befindet sich auch einer der beiden Radolfzeller Stellplätze. Der erst 2019 neu eröffnete Platz ist bestens ausgestattet mit Duschen, WC und WLAN.

Reichenau: UNESCO-Weltkulturerbe

Vorletzte Station ist die seit dem Jahr 2000 als UNESCO-Weltkulturerbe gelistete Insel Reichenau – eine heimelige, vom Untersee umspülte eigene Welt. Ehrwürdige Hüter des 4,5 Kilometer langen und 1,5 Kilometer breiten Eilands sind die drei mittelalterlichen Kirchen, die ursprünglich zum Kloster Reichenau gehörten. Auf Feldern, Rebhängen und in zahlreichen Gärtnereien gedeihen Gemüse, Kräuter und Wein. Erreichbar ist der schwimmende Garten über einen von Pappelreihen gesäumten Damm, der durch das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried vom Festland auf die Insel führt. Ich steuere das Wohnmobil in den Westen immer dem Sonnenuntergang entgegen bis zum herrlich am Wasser gelegenen Camping Sandseele. Der Platz hat alle vier Sterne verdient und begeistert mit einem wunderschönen eigenen Strand, einem tollen Lokal, modernen Sanitärgebäuden und freundlichen Mitarbeitern.

Bildergalerie

Konstanz: Bodenseemetropole am Südufer

Krönender Abschluss einer rundum Coronakrise befreienden Tour ist in Konstanz. Die größte Stadt am Bodensee beeindruckt mit ihrer tollen Lage am Rheinzufluss und einer gut erhaltenen historischen Altstadt, in der vor allem das prächtige Münster mit seiner gotischen Turmspitze ins Auge sticht. Vom lauten, aber dafür sehr zentral gelegenen Stellplatz aus bummle ich durch verwinkelte Gassen bis zum Hafen und bestaune die Imperia, eine nur leicht bekleidete „Freiheitsstatue“, die begeisterte Hobbyfotografen auf den Plan ruft und in der Stadt für reichlich Gesprächsstoff gesorgt hat. Kein Wunder: Die ironische Handschrift des Bildhauers Peter Lenk ist auch hier unverkennbar. Die letzte Nacht verbringe ich am Camping Klausenhorn, der einem mit seinem herrlichen Strand den Abschied vom schwäbischen Meer nicht leicht macht.

Infobox

Viele weitere Reiseziele und Wohnmobiltouren in Deutschland finden Sie in unserem Tourenführer Die 20 besten Wohnmobiltouren in Deutschland – Band 1.

Weitere Stellplätze in der Region finden Sie im BORDATLAS oder bei BORDATLAS Online.

Redaktion
Jutta Neumann
Jutta Neumann nimmt seit Oktober 2017 als begeisterte Camperin reisemobilfreundliche Routen und Stellplätze unter die Lupe.
zum Profil

Kommentieren

HINWEIS: Um den Artikel zu kommentieren, melden Sie sich einfach mit Ihrem persönlichem Facebook-Account an.

Ähnliche Artikel

Bequem zu Hause lesen:

 

Unser Heft schon bald im Briefkasten oder direkt als ePaper auf das Tablet!

GRATIS-VERSAND

AKTION