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Malibu T 430 LE

Fast schon ein Carthago?

Malibu, ein Unternehmen von Carthago, erneuert seine Teilintegrierten grundlegend und nähert sie weiter an die Fahrzeuge der Stamm-Marke an. Wie sehr, das zeigt der neue Malibu T 430 LE im aktuellen Profitest.

6,90 Meter lang, auf Basis des Fiat Ducato mit originalem Flachrahmenchassis mit 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse und serienmäßig 120 PS, zwei Einzelbetten über der Heckgarage, kompaktes Bad mit integrierter Dusche, Küchenblock neben der Aufbautür und L-Sitzgruppe mit Seitensitz – das sind die Eckdaten des neuen Malibu T 430 LE. Und diese Eckdaten allein machen ihn auch noch nicht unbedingt zu etwas Besonderem.

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Doch wer sich die neueste Ausgabe des Teilintegrierten, produziert in Carthagos modernem Werk im slowenischen Odranci, anschaut, bemerkt sofort einige markante Neuerungen. So gehen die Seitenwände beim neuen Malibu nun in einer Rundung bis ins Dach über – wie bei der Stamm-Marke seit Jahren schon üblich. Dies bedingte auch eine neue Heckpartie des sehr gut verarbeiteten, gewissenhaft abgedichteten, holzfreien Aufbaus. Rahmenfenster sind bei diesem Teilintegrierten ebenso Serie wie das Fenster in der Aufbautür, das beim Einsehen des Verkehrs rechts hinten zu so viel mehr Orientierung verhilft. Die geräumige Heckgarage ist stets zweitürig.

Nach dem Öffnen der Aufbautür erblickt der Reisemobilist sogleich das große Bilgenfach mit Fußbodendeckel, das tief in den beheizten, isolierten und von außen und innen zugänglichen Doppelboden hineinreicht. Das Mobiliar ist nun heller als vorher und nimmt ebenfalls Anleihen aus dem Stamm-Haus in Aulendorf. So findet sich auch im Malibu eine verschiebbare Treppe, die bei der serienmäßigen Erweiterung der Einzelbetten zum Doppelbett eine Einhängeleiter erübrigt. Auch verwendet man in Slowenien die gleichen stabilen Federaufsteller für die konkav geformten Oberschrankklappen.

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Was bietet der Malibu T 430 LE außerdem?

Der Tisch der L-Sitzgruppe verfügt über den gleichen Tischfuß von Ilse, welcher die verschiebbare Tischplatte selbstständig arretiert und komfortabel mit dem Fuß per Pedal zu entriegeln ist. In der Basisausstattung ist der Malibu T 430 LE mit seinen beiden 200 und 190 mal 85 Zentimeter großen Längsbetten auf zwei Urlauber ausgelegt. Die Sitzbank verfügt aber stets über zwei weitere Dreipunkt-Sicherheitsgurte, so dass das Fahrzeug für vier Personen zugelassen ist. Optional lässt sich die Sitzgruppe umbaubar zu einem dritten Schlafplatz ordern.

Die Küche gefällt mit großzügigem Stauraumangebot und einem 133-Liter-Kühlschrank mit beiderseitigem Türanschlag. Wie im gesamten Fahrzeug ist auch hier die Ausleuchtung sehr gut. In das Bad mit Drehtoilette von Thetford und gut nutzbarem Waschbecken integriert Malibu die Dusche mit zwei halbrunden Acrylglastüren und nutzt somit den Raum gut aus.

Den 125-Liter-Frischwassertank sowie den 90-Liter-Abwassertank installiert der Hersteller forstgeschützt teils im beheizten, isolierten Doppelboden, teils unterflur. Die Gasheizung Truma Combi 6 befindet sich gut zugänglich hinter einer abnehmbaren Möbelblende unterm Kühlschrank. Für den Betrieb der Gasverbraucher im Fahrzeug bunkert der  Teilintegrierte in seinem Gasflaschenkasten zwei Elf-Kilogramm-Flaschen.

Der Malibu T 430 LE kostet ab 68.040 Euro. Das mit zahlreichen Extras wie dem 140-PS-Turbodiesel, dem Chassis-Paket und dem Komfort-Paket ausgestattete Testmobil kommt auf 79.650 Euro.

Ob sich diese Anschaffung lohnt, wie sich der Malibu T 430 LE unterwegs bewährt und welche weiteren Unterschiede zu Carthago bestehen, das lesen Sie in der aktuellen Dezember-Ausgabe von Reisemobil International.

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Den ausführlichen Profitest des Malibu T 430 LE mit allen technischen Daten, den Ergebnissen auf Testparcours und Waage sowie einem abschließenden Fazit lesen Sie in der neuen Dezember-Ausgabe von Reisemobil International – jetzt im Zeitschriftenhandel oder in unserem Web-Shop.

Redaktion
Mathias Piontek
Mathias Piontek ist seit Juli 2006 im Team von Reisemobil International und für die Fahrzeugtests zuständig.
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